Der Schmetterlingseffekt

Alles begann vor einigen Wochen…
Es war ein sonniger Tag, so wie dieser und ging in meinem Dorf spazieren. Links und rechts herum überall Natur. Wie so oft war ich nur mit mir beschäftigt. Meine Gedanken kreisten um vergangene Ereignisse, warum sie eintraten, wer daran Schuld trägt usw..
Doch dann… Ein Schmetterling, diese Wesen mit Flügeln, die sie so leicht zu schwingen wussten, flog an meinem Gesicht vorbei. In diesem Augenblick war ich wach. Ich staunte, wie ein kleines Kind und versuchte ihm mit meinem Blicke hinterzukommen. Mal gelang es mir und mal schien er verschwunden, um dann wieder scheinbar aus dem Nichts wieder aufzutauchen.
Später, vergaß ich das Erlebnis wieder und dachte mir auch nichts dabei. Doch der folgende Monat sollte das gänzlich ändern. Immer zu begegneten mir diese Wesen. Oft dann, als ich es am wenigsten erwartete. Mal saß ein orangefarbener Schmetterling mit schwarzen Mustern auf seinen Flüglen auf dem Boden, nur ein paar Meter vor meinen Füßen. Und immer dann, wenn ich weiter spazierte, hob er ab, flog ein paar Meter und setzte wieder am Boden ab, wiedermal vor meinen Füßen. Und das tat er einige Male bis er sich schließlich in die Wiesen zurückzog. Doch sogar dann, war er nicht gänzlich verschwunden.
Und hier sollte es nicht enden, ganz und gar nicht. Das war erst der Anfang.

In den nächsten Tagen und Wochen zeigten sich mir diese wundervollen Geschöpfe immer wieder. Meistens waren sie nur kurz zu sehen, bis sie weiterzogen. Führte ich ein Gespräch mit jemandem, als wir spazieren gingen, konnte ich nicht anders, als zu bemerken, dass diese Geschöpfe sich mir offenbarten. Wow, unbeschreiblich. Eine Freude zeigte sich jedes Mal und drückte sich als ein Lächeln auf meinem Gesicht aus.

Diese, mit sanften Schwingen ausgestatteten, Wesen sind scheinbar sehr sensitiv. Bist du mit der Aufmerksam ganz woanders, zeigen sie sich dir. Möchtest du ihnen jedoch näher kommen und wahrst eine gewisse Grenze nicht, so ziehen sie sich ganz schnell zurück. Meine Sicht dazu ist, dass sie sehr vieles mitbekommen, jede kleine Bewegung in ihrer Umgebung und sie reagieren sofort, wenn es für sie bedrohlich wird.

Schließlich, es war an einem Mittwoch ging ich in einen Naturpark.
An diesem Tag begegneten mir besonders viele Schmetterlinge, fast an jeder Ecke und nach jedem zehnten Schritt. Immer und immer wieder zeigten sie sich mir. War ich wieder in einem Gespräch vertieft waren sie wieder da. Ich hatte an dem Tag eine Therapiesitzung in diesem großen Naturgebiet und die Therapeutin meinte irgendwann: „Sie sind immer bei dir.“. Vielleicht stimmt das. Ich weiß es nicht. Eigentlich ist das auch nicht so wichtig. Es ist einfach nur schön sie überall zu begegnen, in letzter Zeit an jedem Tag, wenn ich aus dem Haus bin, sei es nur, dass ich in den Garten gehe.

„Ein Wunder!“, ruft etwas in mir. Ja… Ein Wunder, das trifft es vorzüglich. Es ist in Worte nicht zu fassen, was es mit mir macht. Ich kann diese Wesen beobachten, wie sie doch so leicht herumflattern, von einer Blume zur anderen, von links nach rechts, hin und her und es tut gut, sie zu zurück zu grüßen, diese sanften Geschöpfe der Natur, die geboren werden, ohne Flügel und doch geboren sind um zu fliegen.

Und nach diesen erlebten Ereignissen, möchte ich dessem hierdurch einen Ausdruck verleihen. Ich nenne es: „Der Schmetterlingseffekt“.

Autor: Lichtverbunden

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